Drei Tage Messe, drei Sekunden Blickkontakt: In diesem Moment entscheidet sich, ob ein Besucher stehen bleibt. Als zertifizierter Fachbetrieb aus Gevelsberg übernehmen wir die komplette technische Umsetzung für Aussteller und Messebauer in NRW – von der Vermessung über den Druck bis zur Montage vor Ort.
Gemeint ist die gesamte grafische Ausstattung eines Stands: Logos, Schriftzüge, Bildmotive, Leitsysteme und Standnummern. Je nachdem, ob ein Auftritt einmalig ist oder ein System wiederverwendet wird, kommen unterschiedliche Techniken zur Anwendung.
Am häufigsten gefragt sind Logoapplikationen auf Thekenfronten und Rückwänden, vollflächige Digitaldrucke auf Wänden, beschriftete Fahnen und Hängeschilder sowie Bodengrafiken, die den Weg zum Stand weisen.
Das Material entscheidet über Optik, Haltbarkeit und Montageaufwand. Wir arbeiten mit geprüften Werkstoffen, die zu sehr verschiedenen Standzeiten passen.
| Material | Einsatz | Besonderheit |
|---|---|---|
| Selbstklebefolie | Logos und Schriftzüge auf Wänden | präzise, rückstandsarm entfernbar |
| PVC-Hartschaum | freistehende Elemente | formstabil, leicht, wiederverwendbar |
| Digitaldruck auf Blockout | vollflächige Wandgestaltung | blickdicht, kräftige Farbe |
| UV-Druck auf Träger | dauerhafte Exponate und Möbel | abriebfest, ohne Laminat |
Am häufigsten eingesetzt wird Selbstklebefolie für kurze Standzeiten. Wer wiederkehrend ausstellt, fährt mit UV-Druck besser, weil das Material Transport und Lagerung übersteht.
Aufmaß. Vor Ort oder nach Standbauplan wird jede Fläche exakt gemessen. Bei gemieteten Systemwänden dokumentieren wir Steckverbindungen und Kantenprofile, damit die Grafik passgenau fällt.
Druckdaten. Daraus entstehen Daten im passenden Maßstab. Logos und Schriften gleichen wir mit dem Corporate Design ab; vor der Herstellung gibt es eine Freigabevorlage.
Produktion. Je nach Werkstoff läuft sie über Plotter oder Großformatdrucker. Flächen werden laminiert, damit die Oberfläche kratzfest bleibt.
Montage. Geschultes Personal reinigt den Untergrund, richtet die Bahn aus und bringt sie blasenfrei an – meist im engen Zeitfenster des Standaufbaus.
Demontage. Nach Schluss wird rückstandsfrei entfernt, was gemietet war. Eigene Möbel behalten ihre Beschriftung für den nächsten Auftritt.
Kurze Wege bedeuten, dass Korrekturen während des Aufbaus noch am selben Tag erledigt sind. Wir betreuen Kunden in Gevelsberg, Ennepetal, Hagen, Wuppertal und im übrigen NRW. Wer große Flächen bedrucken lassen will, findet unter Werbetechnik die passende Leistung; für den Transport der Exponate lohnt ein Blick auf LKW Beschriftung.
An Details, die selbstverständlich wirken: blasenfreie Verklebung auch auf unebenem Untergrund, Passgenauigkeit an Kanten und Stegen, exakte Umsetzung des Designs, rückstandsfreie Entfernung. Diese Punkte prüfen wir vor der Abnahme gemeinsam. So lässt sich ein Auftritt planen, der auch aus zehn Metern noch wirkt, und wir bieten dafür einen festen Ansprechpartner.
Ein Stand wird zuerst aus der Entfernung gesehen, dann aus der Nähe. Deshalb planen wir zwei Ebenen: eine große Aussage, die über den Gang hinweg lesbar bleibt, und feinere Angaben, die erst am Counter interessant werden. Auf einer Theke reichen dafür oft wenige Zentimeter, während die Rückwand deutlich größer gesetzt wird. Wer beides gleich behandelt, verliert entweder die Fernwirkung oder die Lesbarkeit im Gespräch.
Ebenso wichtig ist der Kontrast zum Untergrund: helle Schrift auf dunkler Wand, dunkle auf hellem Holz. Ein Schriftzug, der nur aus der Nähe funktioniert, ist auf dem Stand verschenkt.
Wie viel Vorlauf braucht ein Auftrag? Zwei bis drei Wochen, damit Aufmaß, Freigabe und Herstellung ohne Zeitdruck laufen.
Lässt sich das mehrfach verwenden? PVC-Hartschaum und UV-bedrucktes Material überstehen mehrere Einsätze, wenn sie trocken und flach gelagert werden.
Was passt zu einem einmaligen Auftritt? Selbstklebefolie mit Digitaldruck ist die schnellste Lösung.
Wer baut ab? Die Demontage gehört zum Standardumfang, gerade bei gemieteten Flächen.
Geht das auch kurzfristig? Bei engen Zeiten planen wir die Montage in das Zeitfenster der Halle.
Typisch sind Rückwände, Theken, Säulen, Fußböden und Displays. Beklebt wird entweder die Trägerplatte oder das Druckmotiv direkt. Wichtig ist die Frage, ob die Fläche nach der Messe wieder in den Ursprungszustand muss.
Als Faustregel gilt: ein Zentimeter Schrifthöhe je 30 Zentimeter Betrachtungsabstand. Für drei Meter Entfernung sind das rund zehn Zentimeter. Überschriften dürfen größer sein, Fließtext am Stand nicht unter acht Millimeter.
Der Aufwand liegt im Druck und in der Freigabe, nicht in der Montage selbst. Damit es vor dem Aufbautag fertig ist, sollte das Motiv einige Tage vorher freigegeben sein. Für Nachzügler gibt es den Weg über vorbereitete Standardformate.
Ja. Für Standbau und Mietflächen arbeiten wir mit Materialien, die sich rückstandsfrei ablösen lassen. Bei empfindlichen Oberflächen wird vorher ein Teststück geklebt, damit klar ist, wie sich der Untergrund verhält.